Erster Bürgermeister und Präsident des Senats

"Nichtrauchen ist cool" – so denken und handeln bereits viele tausend Kinder und Jugendliche in Hamburg.

Dennoch gibt es in Deutschland einen Trend, nach dem junge Menschen immer früher zur Zigarette greifen – auch in der Hansestadt. Die Folge ist, dass sie mit gerade einmal zwölf, dreizehn Jahren in Abhängigkeit geraten. Entsprechend früher zeigen sich auch die erschreckenden Schäden durch die Sucht. An tödlichen Erkrankungen wie Lungenkrebs leiden heute bereits 30-Jährige. Diese Schicksale sind menschlich erschütternd, aber auch die Belastungen für Gesundheitssysteme und nachfolgende Generationen sind enorm.

Deshalb brauchen wir einen Bewusstseinswandel. Wir müssen Kinder und Jugendliche in ihrer Haltung stärken, nicht zu rauchen. Politische Institutionen können diese wichtige Aufgabe allein nicht bewältigen, sie erfordert unser aller Engagement – das der Eltern und Familien genauso wie das der Schulen, der Politik und der in der Jugendarbeit tätigen Einrichtungen.

Einen wichtigen Beitrag leistet der Verein "Prävention der Nikotinsucht bei Kindern und Jugendlichen in Hamburg". Durch ihre jugendgerechten Aufklärungskampagnen lernen Schüler "Nein" zu sagen und dem Gruppendruck zu widerstehen.

Schließlich gilt als erwiesen: Wer bis zur Volljährigkeit nicht mit Rauchen begonnen hat, der fängt es auch später kaum noch an.

Im Namen der Freien und Hansestadt Hamburg möchte ich den Verantwortlichen des Präventionsprojektes meinen besonderen Dank aussprechen und unterstreiche das nachdrückliche Bekenntnis unseres Senats: "Nichtrauchen ist cool!"


Ole von Beust


 
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